Übersetzt bedeutet Karate-Do "Weg der leeren Hand", das heißt Karate
ist
eine Kampfkunst die ohne Waffen auskommt. Karate findet seine
Ursprünge
in Japan (Okinawa). Deshalb werden auch alle Technik- und
Trainingsanweisungen in Japanisch gegeben. Karate entwickelte sich zu
einer Zeit,
in
der das Tragen von Waffen verboten war. Dadurch bedingt,
entwickelte sich
ein System von Techniken, die den eigenen Körper als
natürliche Waffe
gebrauchten. Durch schnelle und präzise Angriffe auf
ungedeckte und empfindliche
Körperstellen des Gegners, wurde dieser
kampfunfähig gemacht.
Dem Weg (Do) der Kampfkünste (Budo) ein Leben lang zu folgen,
um
eine
immer
bessere
Harmonie von Geist und Körper zu erreichen,
das
heißt auch,
sich klug auf
die Jahreszeiten
des Lebens einzustellen.
So
beruht das Training
im Frühling des
Lebens mehr auf körperliche
Kräften,
dann wird es technischer
und reifer im Sommer,
leichter im Herbst und
endlich
ruhiger sowie auf innere
Empfindungen eingestellt im
Winter. Den
Weg des
Karatedo zu gehen,
das
bedeutet auch, frühzeitig von Kraft zur
Weichheit überzugehen, vom Äußeren
zum Inneren,
um seine Energie
optimal zu
verwalten. Der Karate-Do Weg ist
eine Lebenseinstellung.
Deswegen bleibt der
wahre Meister auch immer
Schüler:
Er ist sich sein
Leben lang bewußt,
daß das
Erstaunen - ob mit 20
oder mit 70 -
der
Anfang des Wissens bleibt.
Karate besteht aus drei Übungselementen:
Kihon:
Hier wird die exakte Ausführung der Karate-Techniken erlernt.
Kata:
Diese Form stellt einen Kampf gegen mehrere imaginäre Gegner
mit
festgelegten
Technikkombinationen dar.
Kumite:
In freien Kampfübungen mit dem Partner werden die in Kihon
und
Kata
erlernten
Karate-Techniken angewandt.
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